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Selbstverständnis Das St. Anna-Haus ist eine Einrichtung der katholischen Kirchengemeinde St. Anna Verl. Es setzt deren Leitbild im Bereich der Altenpflege um.
Die Kirchengemeinde ist der Sendung Jesu Christi und seinem konkreten Beispiel verpflichtet. Jesus stellt in seinem Handeln den Menschen bewusst in den Mittelpunkt und schenkt ihm durch seine Begegnung Selbstwertgefühl, Fähigkeit zur Selbstannahme, Heilung und Hoffnung. Dementsprechend formuliert er sein Tun:
"Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben." (Joh. 10,10).
Diesem Selbstverständnis Jesu versucht die Kirchengemeinde St. Anna in ihren unterschiedlichen Handlungsbereichen gerecht zu werden. Daraus ergeben sich auch die Qualitätspolitik und die Qualitätsziele des St. Anna-Hauses Verl.
Das St.-Anna-Haus wird geleitet von Hannelore Gellner. Hannelore Gellner ist leitende Verwaltungsfachkraft und weist somit die erforderlichen Qualifikationen auf, die Altenpflegeeinrichtung fachgerecht zu leiten.
Die Altenpflege unterliegt wie alle Gesundheitseinrichtungen der fachlichen Weiterentwicklung. Dieser Weiterentwicklung wird im St.-Anna-Haus Rechnung getragen. Das St.-Anna-Haus besitzt einen Versorgungsvertrag nach §72 SGB XI.
Ein großer Teil der Grundlagen und Vorgehensweisen ist durch gesetzliche und normative Vorgaben geregelt. Die Einhaltung dieser Vorgaben wird im Rahmen des Qualitätsmanagements vorausgesetzt. Das Qualitätsmanagement des St.-Anna-Hauses basiert auf einer ausformulierten Qualitätspolitik und daraus abgeleiteten Zielen. Die Qualitätsziele gliedern sich in grundlegende, die zusammen mit der Qualitätspolitik definiert werden, und aktuelle, die jährlich neu formuliert werden: - Im Mittelpunkt des St. Anna-Hauses, steht der Mensch, stehen die Bewohner und der Dienst an ihnen.
- Ihre Würde ist unantastbar’, denn jeder ist einmalig, wird geachtet, akzeptiert und toleriert.
- Die Bewohner/innen sollen im St. Anna-Haus das Leben als lebenswert und in „Fülle“ erfahren, d. h. sie sollen nicht nur „überleben“.
- Um dieses Leben in „Fülle“ zu haben, muss der Mensch gefördert werden in dem, was er noch kann. Er muss Aufgaben haben, sich etwas zutrauen und Erfolge erleben. Dies kann nur gelingen, wenn er als Mensch in einem angstfreien Raum angenommen und ernst genommen wird.
- Die Bewohner/innen sollen so gefördert werden, dass ihre Selbstständigkeit möglichst lange erhalten bleibt.
- Entsprechend dem Handeln Jesu fördert das St. Anna-Haus die Kommunikation der Bewohner untereinander und mit Menschen unterschiedlichen Alters außerhalb des Hauses.
- Diesen Zielen entsprechend wurden und wird das Haus und sein zugehöriges Umfeld konzipiert und gestaltet.
- Die Mitarbeiter/innen des St. Anna-Hauses müssen sich mit den vorgenannten Zielen identifizieren. Ihre Arbeit wird daran gemessen.
- Im Umgang miteinander gilt Achtung, Akzeptanz und Toleranz.
- Die Mitarbeiter verpflichten sich, auf der Grundlage ihrer fachlichen Qualifikation und ihrer Begabungen, ihre Aufgaben und ihren Einsatz an den definierten Zielen auszurichten.
- Um den definierten Standard zu erreichen und die Qualität ständig zu verbessern, ist es notwendig, nicht nur ökonomisch zu arbeiten und regelmäßig zu investieren, sondern sich auch immer der Grundlagen bewusst zu sein.
Ein weitgehend autarkes Arbeiten ermöglicht selbstbestimmtes Wirtschaften mit größtmöglichem Einfluss auf die Leistung, auf den Dienst am Menschen.
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